Lebenslauf – lange Fassung

Für alle, die es interessiert skizziere ich hier mal meinen Lebensweg und trenne ganz bewusst nicht streng zwischen privaten und beruflichen Entwicklungen. Das ist nichts für ungeduldige Leser … ich bereite für noch einen Kurzabriss meiner Berufslaufbahn vor.

5. Juli 1963
> Geburt als dritter von vier Söhnen im westfälischen Harsewinkel, dort, wo die Claas-Mähdrescher ihren Ursprung haben.
> Das elterliches Haus war gerade fertig gebaut und ich durfte nach einem kurzen Klinikaufenthalt direkt dort ein kleines Zimmer mit Wolkenstor beziehen
> Der Garten wurde bestückt mit damals modischen und nicht allzu teuren Leitpflanzen wie Omorika-Fichte, Forsythie, Blut-Pflaume, Süßkirsche, Haselnuss, Zierjohannisbeere, Veilchen, Sonnenauge, Eisenhut, Edel-Rosen, Rhododendren und ähnlichem

bis ca. 1974
>Ich träumte nach der Lektüre von einer Karriere als Tierforscher, Heinz Sielmann war mein Idol und ich durfte sogar seine Fernsehsendungen damals bis zu Ende schauen, obwohl sie bis 21 Uhr gingen (… unsere übliche Zubettgehzeit war damals 19 Uhr …
>Meine allerersten Erinnerungen an Garten und Pflanzen reichen in diese Zeit. Doch ich war auch mit anderen Dingen beschäftigt. So gewann etwa ABBA (… deren Musik mich lebenslang begleiten sollte …) mit „Waterloo“ den Grand Prix und dominiert meine Jugendzimmerwände in Posterform. Frida fand ich besonders toll – für ein Solo-Poster von ihr habe ich damals sogar einmal die verrufene „Bravo“ gekauft …
> Der elterliche Garten wächst ein und wurde etwas unübersichtlich, weil meine Ma nur wenig Zeit zur Gartenarbeit hatte. Eineinhalb Jahre nach meiner Geburt komplettierte schließlich noch ein Bruder das „Kleeblatt“ von Rangen, die durchaus die mütterliche Aufmerksamkeit gebunden haben.

1974 – 1983
> Weiterführende Schulzeit mit recht gutem Abi-Abschluss.
> Ich betätigte mich in meiner Freizeit als Volleyball-Spieler, hatte Fechten (Florett) in der Schule und liebte die Fächer Biologie, Kunst, Englisch, Philosophie, Deutsch und Geschichte. Mathe und Physik habe ich trotz guter Lehrer gehasst. In Erdkunde, Religion und Musik habe ich mich wegen unangenehmer Lehrer nicht besonders angestrengt. Das kleine Latinum konnte ich zur allgemeinen Verwunderung (besonders meinerseits) tatsächlich akzeptabel abschließen. Frau Dr. Horstmann war mir gewogen – ein spätes „Hoch“ auf sie …
> Ich gehörte zu den Schülern die im Unterricht strickten. Die farbenfrohen Pullover- und Schalmodelle führte ich gemeinsam mit einer todschicken grünen Latzhose und den damals modischen Clogs sommers wie winters aus. Alle Fotos aus dieser Zeit habe ich vorsorglich vernichtet.
> Auch durfte ich bei der englischsprachigen Theatergruppe „The Sky Blue Theater Group“ mitmachen und in „Merchant of Venice“ den „Bassanio“ sowie in „MacBeth“ den „Banquo“ geben … die dazu erforderlichen Strumpfhosen die zu den Kostümen gehörten sind die einzigen unangenehmen Erinnerung daran.
> Die Grünen zogen in den Bundestag ein – das hat mich sehr beeinflusst. Mein Umweltbewusstsein wuchs. Den Anfang machten Klopapier aus Altpapier in der Familie, Mülltrennung und ein völliger Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel im Garten.
> Außerdem übernahm ich Gartenarbeiten und entlastete damit meine Mutter. Sie war ausgesprochen wohlwollend dabei. Stets half sie mir mit ihrem unfehlbaren ästhetischen Gespür bei der Gestaltung von Beeten. Und sie beeinflusste Väterchen, dass er ein immer größer werdenden Gartenbudget bewilligte. Zusätzlich gingen auch 85% meines Taschengeldes und Einkommens vom Nachhilfe-Geben für Pflanzen drauf (den Rest brauchte ich für Schallplatten). Ich war von Anfang an neugierig, neue Pflanzen kennen zu lernen und sammelte meine Erfahrungen mit ihnen.
>Es gab ein erstes eigenes Gartenprojekt das ich allein geplant und umgesetzt hatte: Unser Vorgarten. Er wurde zu einem riesigen Rosenbeet … das leider zwei, drei Jahre nach Anlage zu einem Desaster geriet. Die Visitenkarte des Hauses war erst wieder als solche zu bezeichnen, als ich etliche kranke Rosen entfernt hatte und stattdessen Bart-Iris, Taglilien, Lavendel, Ginster und Gräser nachpflanzte. Es handelte sich um westfälischen Karnickelsand in voller Sonne … mir war vorher die Bedeutung des Bodens für eine Pflanzung nicht bekannt. Die lehrte mich mein erster großer Misserfolg.
> erstes Kennenlernen von Zimmerpflanzen und ihren Eigenheiten. Besonders angetan hatten es mir Einsteigermodelle wie „Amaryllis“ (= Hippeastrum), Klivien (Clivia), Grünlilien (Chlorophytum) oder Passionsblumen (Passiflora). Orchideen, etwa Phalaeonopsis und Cymbidien waren seinerzeit noch viel zu teuer und nicht so durchgezüchtet, dass sie gut im Zimmer gediehen. Richtig warm geworden bin ich auch damals nicht mit Flamingoblumen (Anthurium), Drachenbäumen (Dracaena) oder Yucca-„Palmen“, die damals echt in Mode waren.  

1983 – 1985
>Es stand meine Ausbildung zum Hotelkaufmann im „revita“ an. Das Hotel befindet sich noch immer in Bad Lauterberg/Südharz. Es stand noch, als ich die Ausbildung beendete – und ist offenbar auch heute noch gut im Gange. Hier durfte ich die mütterlich mitgegebenen Fertigkeiten die für einen Top-Haushalt erforderlich sind verfeinern. Tischdecken, Kochen, Putzen, Vorratsverwaltung oder Dekorationen gehen mir seitdem im Schlaf von der Hand. Außerdem lernte ich richtig zu telefonieren. Und das Wichtigste: Ich gewöhnte mir an, möglichst nie aus der Rolle zu fallen. Meist schaffe ich das auch …
> Gartenprojekte ruhten.

1985-1986
> Mein beruflicher Schwenk wurde eingeleitet! Mir wurde klar, dass mein Lebensglück nicht zwischen Rezeptionstresen, Restaurantatmosphäre oder Eventplanung angesiedelt werden konnte (… obwohl ich das alles noch immer alles sehr mag).
> Ich entschloss mich Gartenbau zu studieren. Ehe ich das anfangen wollte, war mir klar, dass ich ein einjähriges Praktikum in einer Gärtnerei absolvieren musste. Und stürzte mich begeistert in diese neue Aufgabe.
> Praktikumsort: Gärtnerei Grothues in Harsewinkel, ein Gartenbaubetrieb, der zwei Filialen bestückte. Ich war am Stammbetrieb beschäftigt der noch eine kleine Verkaufsstelle hatte. So lernte ich Stiefmütterchen hekatombenweise zu pflanzen und auszumachen. Gerbera, Nelken, Weihnachtssterne, Azaleen waren die wichtigsten Gewächshauskulturen, Sommerflor natürlich auch. Besonders gut gefiel mir, dass wir auch Sommerblumen zum Schnitt auf dem Acker hatten. Das absolute Highlight war der Tannenbaum-Verkauf im Advent. Die Gänse, die bis zum Sankt-Martins-Tag die Gärtnerei bewachten, flößten mir Respekt ein. Ich übte mich darin, Blumensträuße und Adventsgestecke anzufertigen, da ich auch oft im Verkauf eingesetzt wurde. Außerdem lernte ich Zimmerpflanzen kennen, von denen ich vorher nichts geahnt hatte. Meine Liebe zu Wachsblumen (Hoya), Weihnachtskakteen (Schlumbergera) und Cymbidien (Cymbidium), an die ich mich endlich herangewagt hatte, hat hier ihren Ursprung.
> Explosive Entfaltung der Schönheit des elterlichen Gartens (ich wohnte dieses Jahr wieder bei Muttern und Vatern). Vertiefte gärtnerische Kenntnisse ließen mich auf richtige Pflanzenauswahl und -pflege achten und so ziemlich alles gelang. Nie vorher und nachher war die Vielfalt und Fülle der Blumen im und um Haus herum so beeindruckend.
> Die Idylle zerbrach mit dem viel zu frühen Tod der Mutter. Mein letztes Projekt im elterlichen Garten war ein Beet das wir gemeinsam geplant hatten und noch bei der Katastrophe noch nicht fertig war. In dessen Zentrum wünschte sich meine Ma eine Stern-Magnolie. Ich konnte sie erst nach ihrer Bestattung pflanzen und setzte eine zweite Stern-Magnolie auf ihr Grab. Seitdem hat diese Pflanze eine besondere Bedeutung für mich.

1986-1992
> Studium in Hannover an der Uni; Fakultät Gartenbau, Schwerpunktfächer: Zierpflanzenbau, Baumschule, Pädagogik und Bodenkunde. Studienziel mit Diplomarbeit im Zierpflanzenbau („Einfluss der Tageslänge auf das Verhältnis von Zungen- und Röhrenblüten in Blütenkörben von Aster novi-belgii„) erreicht. Ich darf mich seitdem „Dipl.-Ing. agr.“ nennen, mache das aber nur, wenn ich jemanden wirklich beeindrucken möchte.
> Neben dem Gartenbau-Studium arbeitsintensive und sehr erhellende Abstecher in Fächer wie Psychologie, Pädagogik, Theologie und Sprachwissenschaften. Für ein gewisses „Studium Generale“ war damals noch Zeit.
> Es war kein eigener Garten in Sicht. Ich lebte mittlerweile in Hannover in einer Studenten-WG.
> Aber das ging: Höchst intensives und genussvolles Erkunden des Berggartens in Hannover, der direkt neben der Gartenbau-Fakultät liegt.

1992-1996
> erste Anstellungen (Fachverband Deutscher Floristen-Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, danach HBI-Blumenimport, Zentrale Hannover, in der Werbeabteilung) mit denen ich Geld verdienen konnte. Bei HBI erwarb ich mir meine ersten Sporen als Autor von Texten und erlernte mit Hilfe meines liebenswürdigen Mentors, dem Floristmeister und hochgebildeten Albert Weber die Feinheiten der Floristik, viel an Menschenkenntnis und gelassene Betrachtung der Welt und dem was in ihr vorgeht.
> Familiengründung. Geburt des ersten Kindes: Tochter Magdalena … und des zweiten Kindes: Sohn Justus.
> Innenhofgarten in einem hübschen Hausensemble – gelegen in Hannover am Rande der „List“. Mitgestaltung war möglich und ich profilierte mich erstmals als Kübelgärtner.

1996-1999
> Beginn der Laufbahn als Redakteur und Autor „Grüner Themen“ im Verlag Eugen Ulmer. Verantwortliche Übernahme des Floristin-Magazins „Floristik International/Blumeneinzelhandel“ (= heute heißt es „Florieren“ und wird von der äußerst fähigen und liebenswürdigen Edith Strupf geleitet)
> Umzug nach Filderstadt bei Stuttgart; Geburt des dritten Kindes: Sohn Jesse
> Bewirtschaftung eines hübschen, kleine Hausgartens. Fand dort lehmigen Boden, viel Schatten durch schöne Obstbäume vor und machte erste Bekanntschaften mit Alten Rosen

1999–2002
> Weitere Stellen als Redakteur („profil floral“, „eden“)
> Umzug nach Varensell in Westfalen. Dort gabe es ein niegelnagelneues Haus zu beziehen und ich konnte einen mittelgroßen Hausgarten von Grund auf anlegen: Sandiger Boden. So tobte ich mich mit Bart-Iris, Taglilien, Pfingstrosen, Kaiserkronen, Wildtulpen und vielen, vielen Rosen und weiteren Stauden aus.
> Kennenlernen von Dieter und Heike Gaissmayer – zwei meiner wirklich treuesten und liebsten Freunde!
> Auch mit Heino Schultheis und seinem Sohn Christian durfte ich Freundschaft schließen.

2002-2005
> Umzug nach Porta Westfalica nahe Minden. Das hübsche Haus hatte einen großen Hausgarten hinter sich. Er war dreifach terrassiert und bot sehr schweren, mergeligenr Lehmboden. Umbau der Pflanzenvorlieben. Weniger Bart-Iris und Mediterranes, mehr Überlebenskünstler in festen Böden. Erstaunlich, wozu Rosen fähig sind. Hier habe ich sehr viel über sie gelernt … und ich entdeckte Klematis, Lenzrosen und Nachtkerzen für mich. Außerdem experimentierte ich mit Kübelpflanzen weiter.

2006–2008
> Beginn der Arbeit als freier Autor und Redakteur für diverse Projekte, dazwischen sporadisch Tätigkeit als Referent und Berater.
> Trennung und Scheidung, Umzug ohne die Familie nach Neuss, dort Leitung eines Gartencenters
> Endlich lernte ich mich selbst wirklich kennen und verstehen … und akzeptieren.
> In Neuss Bewirtschaften eines Schrebergartens mit lehmigem Boden. Und wieder lernte ich weitere neue Rosensorten kennen und entdeckte zahlreiche spannende Stauden und Zwiebelpflanzen. Ich lernte zudem, dass Japan-Anemonen und Astilben sogar in der Sonne gediehen, sofern der Boden feucht genug bleibt.

2009–2011
> Ausbau der freien Autorentätigkeit.
> eingetragene Lebenspartnerschaft mit Stefan Barlage-Wittner.
> Umzug nach München  obwohl mein Lebensmittelpunkt in Bielefeld blieb.
> In München leider gartenlos, allerdings konnte ich dem Vermieter dreieinhalb Quadratmeter Balkon abtrotzen. Diese quollen über vor Pflanzen – ich begriff, dass Kletterpflanzen den freien Himmel erobern können.

2012-2016
> Weiterhin tätig als Redakteur und Autor in unterschiedlichen Konstellationen
> Umzug nach Bielefeld. Dort Ergattern eines Schrebergartens mit schwerem, sehr gutem Boden. Völliges Umkrempeln dieses Gartens. Erneutes Ausprobieren neuer und unbekannter Pflanzen und Entdecken von Gemüseanbau für Auge und Magen. Vertieftes Experimentieren mit Aussaaten. Feststellen, wie hoch Beet-Rosen deren Wuchsmaximum auf 80 cm ausgerufen wurde bei guter Ernährung wirklich wurden (… konnte schonmal das Doppelte sein), Kennenlernen vieler heimischer Wildpflanzen, die die Schrebergartennachbarn hartherzig als „Unkraut“ bezeichnen. Ausprobieren von Strategien, Wühlmäuse loszuwerden. Entfaltung meiner Liebe zu wühlmausresistenten Narzissen.
> Umzug nach Baden-Baden als Interimslösung. Ich hatte keinen Garten mehr zur Hand (ein Freund hielt den Schrebergarten in Bielefeld kommissarisch in Schuss) aber immerhin Zugang zur Gönneranlage und dem Beutig in der Kurstadt, sowie den vielen weiteren tollen Parkanlagen. Kennenlernen von Markus Brunsing, dem sehr fähigen Gartenamtsleiter dort. Kontaktaufnahme zur Geschäftsstelle der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde und den dort arbeitenden Damen Katja Hesselbarth und Elke Gottschall.

2017-2018
> Endgültige Aufgabe des Schrebergartens in Bielefeld.
> Umzug mit Gatten nach Karlsruhe in eine schöne Wohnung auf der dritten Etage.
> Entzücken über die gut 60 qm große Dachterrasse die vollständig sonnig (und bei Wetterwechsel äußerst windig) liegt.
> Wir entwickelten uns zu irgendetwas zwischen „urban gardener“ und Pöttchenkrauter. Erste Erfahrungen mit China- und Noisette-Rosen im Topf inspirieren. Junikäferinvasionen irritieren. Schleppen von säckeweise abgepacktem Substrat (wir haben keinen Fahrstuhl) zeigten uns die Grenzen des körperlich Machbaren. Die heißen Sommertage und lauen Nächte in dieser milden Gegend lassen Urlaubsträume von kühlen Gefilden wie Irland, Schottland oder Sylt im März aufkommen.
> dennoch: Große Liebe zu Karlsruhe, seinem Klima, seiner Lage und Umgebung (ja, wir wandern gelegentlich sogar), seinem gelassenen Flair und dem vielfältigen Angebot an Klein- und Hochkultur (Museen, Theater und Pop – allem voran „Das Fest“)
> Vorbereitung dieser Website
> Gesundheitlicher sehr heftiger Schuss vor den Bug der zwar Projekte verzögerte aber mich auch zum Nachdenken brachte und mich vieles Selbstverständliche seither anders und oft wertschätzender sehen lässt.

ab 2019
> Aktualisierung dieser Website sowie Veröffentlichung

8 Replies to “Lebenslauf – lange Fassung”

  1. Hallo Andreas,
    Vielleicht kannst du dich ja noch an mich erinnern, ich bin die große von den beiden Claudias aus deinen/unseren Studienzeiten in Hannover. Ich finde deine Bücher so toll, spannend deinen Lebenslauf zu lesen… Susi, Jürgen und ich mit entsprechenden Ehepartnern treffen uns regelmäßig zum gemeinsamen Essen.
    Echt toll, was du beruflich alles so geschafft hast.
    Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Gesundheit.
    Lieber Gruß Claudia groß

  2. Hallo Andreas,
    Ich habe gerade gelesen, das Du in KA lebst.
    In der Karlsruhe Nordstadt habe ich einen Schattengarten. Selbst auch vom Fach versuche ich auf dem kargen Sandboden einige Experimente.
    In KA ist zwar kulturell viel los, das betrifft leider nicht die Gartenkultur. Die Gesellschaft der Staudenfreunde trifft sich höchstens im Kraichgau oder der Südpfalz.
    Wenn du Lust hast komme auf einen Kaffee vorbei. A

    1. Hallo Brigitte, ich war im Sommer etwas sehr abgelenkt von meiner Webseite und widme mich endlich mal den Kommentaren, die hier eingetrudelt sind. Bitte entschuldige. Das mit dem Sandboden in der Karlsruhe Nordstadt überrascht mich, hatte ich diese Gegend doch als eher gehaltvoll in Sachen Boden eingeschätzt. Aber ich bin ja nur ein Pöttchengärtner der jeden Krümel Substrat in dem die Pflanzen wachsen, drei Etagen hoch auf die Dachterrasse schleppen muss. Insofern bin ich sozusagen nicht „als-Gärtner-in-Karlsruhe-geerdet“. Die Gartenkultur habe ich hier offen gestanden noch nicht näher überprüft – immerhin gefallen mir ein paar Anlagen um das Schloss herum ganz gut und auch das Areal beim Zoo zeigt sehr reizvolle Beete und Gartenteile. Aber ich muss zugeben, dass die öffentlichen Pflanzungen in Baden-Baden sehr viel einfallsreicher und spannender ausfallen. Das mit dem Kaffee können wir gerne mal angehen.

  3. Hallo Andreas,
    gemeinsam mit Kollegen aus dem ehemaligen Volontärslehrgang beim DJV in Stuttgart habe ich mich über wieder gerne an dich erinnert. Wenn ich selbst im Garten Blumen für einen Strauß pflücke, erinnere ich mich mit größtem Vergnügen an unseren gemeinsamen „Testkauf“ eines üppigen Straußes in der Stuttgarter Markthalle. AB sofort bereicherst du mit deinem Beiträgen auch mein gärtnerisches Schaffen auf der anderen Seite des Schwarzwaldes mit dem Schwerpunkt Rosen.
    Herzliche Grüße
    Uli (die Schreibtischbäuerin im Kurs)

    1. Hallo Ulrike, ich brauchte eine Weile, bis ich mal wieder an meine Webseite gehen konnte und es wird noch bis November dauern, bis ich wieder neue Beiträge hier einstellen werde. Der Volontärslehrgang in Stuttgart ist ja nun Äonen her und ich muss zugeben, dass ich mich an kein einziges Gesicht von der Lehrgangstruppe erinnern kann. Schande auf mein Haupt. Ich freue mich, dass dir die Beiträge hier gefallen. Es sind noch tonnenweise Fotos und Themen – besonders zu Rosen – in der „pipeline“, die sich im Sommer angesammelt haben. Aber vielleicht findest du bis es soweit ist, dass sie hier erscheinen, genug bei den vorhandenen Beiträgen, wenn du durchstöberst.

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